Der Kuss

Gustav Klimt
1908 -1909

Die Zeitschrift „Wegweiser – Anthroposophie“ hatte im Herbst 2021 ein ganz ähnliches Bild auf dem Cover. Eine Kopie des Gemäldes „Der Kuss“ – im Original 1908-1909 gemalt von Gustav Klimt – wurde auch hier von SchülerInnenhänden neu belebt.

In Ableitung an dieses Werk, schufen die SchülerInnen der Kunstgruppe, im Rahmen des Projekts „Malen mit Soft-Pastellkreiden“, ihr eigenes Meisterwerk. Meine Auswahl fiel ebenfalls auf jenes Gemälde, da bei einer Aufteilung des Bildes in 16 gleich große Blätter, genügend interessante, aber doch unterschiedlich schwierige Anforderungen an die einzelnen Kinder und Jugendlichen gestellt werden konnten.

Außerdem wird „Der Kuss“, insbesondere in Österreich, ähnlich verehrt wie die „Mona Lisa“ von Leonardo da Vinci, und beiden Bildern wohnt der Status inne, als Ikonen der Malerei zu gelten. Warum also sollten nicht auch wir es wagen, und jener glanzvollen Erfahrung, der Schaffung eines Meisterwerks durch gemeinschaftliches Wirken, näher zu kommen?

Vorbereitend waren die 16 weißen Blätter schon mit Markierungen und leichten Vorzeichnungen versehen, um den SchülerInnen Anhaltspunkte zur Orientierung zu bieten. Dies sollte es außerdem erleichtern, die doch recht individuellen Blätter, später wieder gut aneinander fügen zu können. Es soll hier nicht verschwiegen werden, dass diese gemeinschaftliche Projektarbeit auch für manche SchülerInnen eine Herausforderung bedeutete, da es sehr fordernd sein kann, die eigene künstlerische Freiheit, die in manch Kinderseele besonders stark ausgeprägt ist, zurückzunehmen. Alle dürfen keiner muss, und wer eine gute eigene Idee hat, soll dem immer nachgehen dürfen.

Mein großes Lob und mein Herzensdank gilt nun insbesondere allen SchülerInnen, die sich eingelassen haben, und die den magischen Moment geteilt haben, wie beim Zusammenfügen der einzelnen Blätter, eine Verschmelzung des Einzelnen zu einem größeren Ganzen sichtbar wurde. Der Kuss, als zarte Geste einander Liebender, wurde durch diese Transformation zur sinnlichen Erfahrung für Groß und Klein .

Und Danke an Eileen, die durch Ihre Assistenz im Unterricht fortwährend das gemeinsame Gelingen stärkt!

Das Ergebnis kann sich sehen lassen!

Weitere Kunstprojekte finden Sie hier Kunstprojekte

(Petra Strasser, Kunstlehrerin)

Eislaufen in der Eishalle Villach – Die Ganze Halle für uns!

Schüler berichten vom Eislaufen:


Wir waren in der Eishalle in Villach. Als wir in der Eishalle angekommen sind, haben ich bemerkt, dass ich meinen Helm zu Hause gelassen habe. Zum Glück gab es einen zum Ausleihen. Dann (nach dem Umziehen von Schuhen) gingen wir aufs !!!EIS!!!. Ich war einer der ersten Danach hat Herr Obiltschnig auf der Eisfläche einige Spiele veranstaltet. Wer wollte, konnte mitspielen. Ich habe bei allen Spielen mitgemacht. Die eine Seite der Halle hat Puk-Ball gespielt und die anderen (ich auch) sind neben ihnen herumgefahren. Yori, Luca und ich haben Fangen auf Eis (FAE) gespielt, kurz haben sogar einige anderen mitgespielt. Am Ende (Sie haben Mr. X gespielt) bin ich auch rübergegangen. Nach 2 Stunden haben wir gegessen. Anschließend sind wir zurück zur Schule gegangen. Die erste Klasse durfte einen Bollerwagen benutzen, was ich sehr unfair fand.

Niklas, Matthias (5. Klasse)

Langlaufen

Drei Schüler/Innen bereichten über den Tag an dem wir Langlaufen waren:

Am Mittwoch gingen wir Langlaufen. Wo wir sehr lang warten mussten, bis wir endlich etwas bekommen. Zum aufwärmen nahmen wir den linken Schi und gingen im Kreis. Nach einer Stunde nahmen wir den zweiten Schi und fuhren im Kreis. Nach einer Zeit fuhren wir auch bergab und bergauf. Das machten wir ein paar mal. Dann machten wir eine letzte Tour – länger als alles andere, das wir gemacht hatten. Am Schluss fuhren wir mit dem Bus zur Schule.

Aaron (4. Klasse)

Beim Langlaufen:

Gestern – am 9. März war meine ganze Schule beim Langlaufen. Es war sehr lustig. Am Anfang haben wir unsere Schuhe, Schi und Stöcke bekommen. Erst haben wir geübt, sind einen kleinen Hügel rauf und runter gefahren. Dann einen größeren und dann sind wir um so ein Haus herum gefahren. Es gab auch noch Jausenpausen. Leider war der Vormittag viel zu schnell um. Danach sind wir mit dem Bus zum Bahnhof gefahren und vom Bahnhof zur Schule. Am Weg haben wir noch einen Abstecher zum Spielplatz gemacht.

Runa (4. Klasse)

Als Erstes sind wir die Schuhe anziehen gegangen. Danach die Schi. Dann sind wir auf eine Schneebahn gegangen. Dann sind wir in den linken Schi gestiegen. Mit dem linken Schi sind wir in einer Bahn gefahren. Ich bin circa 10 oder 15 mal hingefallen. Danach sind wir auch wieder mit den Schiern auf einen Berg rauf gefahren. Wo ich runter gefahren bin, bin ich sehr viel hingefallen. Mir war es dann zu doof. Danach hat der Trainer gesagt, das ich, Lena und Emma zu den kleinen Kindern gehen sollen. Zwischendurch haben wir eine Pause gemacht. Danach sind wir aus den Park gegangen und dann mussten wir runtergehen zur Bushaltestelle und mussten warten bis der Bus kommt. Als der Bus da war, sind wir auf Sitze gesessen. Nach einer kurzen Zeit mussten wir auch schon aussteigen und zu Fuß zum Spielplatz gehen. Dann zur Schule. In der Schule war ich schon abgeholt. Mit meiner Mama bin ich dann einkaufen gegangen.

Riva (4. Klasse)

Die Römer

Die Epoche über die Römer lud dazu ein, verschiedene Projekte zu starten. In Kleingruppen erarbeiteten die Kinder sich praktisch und auch theoretisch ihr Wissen zum Beispiel zu Themen, wie man sich das Leben und Wohnen in Rom so vorstellen kann. Eine andere Gruppe beschäftigte sich mit den römischen Straßen und Aquädukten. Dazu wurde sogar ein funktionierendes Aquädukt gebaut. Auch ein Kolosseum wurde nachgebaut. Die Gruppe, die sich mit den römischen Legionäre beschäftigte, führte mit selbstgebauten Schildern Verteidigungsformationen vor.Alle Themen wurden dann den anderen Gruppen vorgetragen und die praktischen Werke für den Rest der Schule ausgestellt.Dabei sind sehr kreative Werkstücke entstanden, auf die die Gruppen zu Recht stolz sein können.

Rosenmontagsfasching an der Waldorfschule Villach

Gereist wurde auf dem Narrenschiff „Waldorfia Villacio Laminosa“. Auf der Reise gab es lustige Szenen und Sketche der 5./6. Klasse zu erleben und Tanz- und Musikeinlagen der 1.-4. Klasse. Lustige Spiele ließen den Vormittag wie im Flug vergehen. Einen tollen Abschluss boten dann die Faschingskrapfen. Vielen Dank Familie Königsberger und Familie Maier für die Spende.

Sternenstunden

Die Übernachtung der 3. und 4. Klasse in der Waldorfschule Villach

Es war ein Freitag, auf den sich alle Kinder freuten.
Ein Tag, an dem die ganze Klasse in der Schule übernachten konnte. Die Kinder waren in der Früh noch im Unterricht, und wurden am Nachmittag nach einem guten Mittagessen und der Hausaufgabenbetreuung ins freie Spiel entlassen.


Es wurde eine Geschichte von dem Geheimnis der Druiden vorgelesen. Die Kinder lauschten gespannt und konnten ein wenig zur Ruhe kommen.
Nach der Geschichte konnten die Kinder in einer sportlichen Einheit verschiedene Geschicklichkeitsspiele, Fangspiele und Aufmerksamkeits-Spiele spielen. Der Ehrgeiz und die Aktivität war groß, die Ausdauer und der Einsatz vielfältig. Der Bewegungsdrang wurde gestillt. Die Erschöpfung und leichte Ermüdung forderte ein wenig Entspannung und Erholung auf den selber eingerichteten gemütlichen Leseplatz.
Die Kinder lasen selbst in ihren Büchern und machten es sich sehr bequem. (teilweise auch schon auf ihren Schlafplätzen)


Als die Lesestunde vorüber war, konnten die Kinder Gesellschaftsspiele wie Activity, das Verrückte Labyrinth, Quartett und Vieles mehr spielen.
Es wurde lange miteinander freudig gespielt. Die ganze Bewegung und das Spielen miteinander machte die Kinder hungrig. So gab es anschließend einen Lagerfeuer wo Würstel, Brot, Gemüse und sogar Obst gegrillt wurde.
Nachdem der vorerst am Vormittag klare Himmel, sich am Nachmittag verdunkelte und immer mehr Wolken aufzogen, machten sich die Kinder viele Sorgen ob sie wohl noch Sterne sehen konnten. Dann kamen auch noch Regentropfen dazu und alle Gedanken drehten sich fast nur noch um das „Nicht Sehen“ der Sterne.

Doch die Hoffnung versiegte nicht und wir hatten Glück. Als wir alle bereit waren und aufbrechen konnten, war der Himmel teilweise aufgeklart und die Wolken großteils weggezogen. Wir konnte unterwegs, unseres Spaziergangs viele Sternbilder sehen, unter anderen Cassiopeia, den großen Wagen (manche auch den großen Bären), den Polarstern, Andromeda, den Orion und manche sogar den kleinen Wagen. Der kleine Sternenhaufen, namens Plejaden war auch sichtbar. Manche sahen sogar den Orionnebel. Die Milchstraße konnten wir ursächlich der Lichtverschmutzung nicht orten.

Am nach Hause Weg bereitete sich die Idee noch zum Spielplatz in der „Unteren Vellach“ zu gehen. Einige Kinder, die schon müde waren, machten sich für das Bett fertig und lasen noch etwas. Die anderen gingen mit Hr. Obiltschnig noch zum Spielplatz, spielten noch ein Sportspiel und genossen anschließend den Sternenhimmel auf der Hängematte oder an den Spielgeräten auf dem Platz.
Nur kurze Zeit darauf, gingen die „Sternenhimmel-Guckenden-Hängemattenlieger“ auch nach Hause und machten sich fürs Bett fertig.
Nachdem die Stille nach einem lustigen und sehr kreativen Spiel mit Leuchtstäben eingekehrt war, wurde bei Kerzenschein noch eine Geschichte vom Himmelsstier und den königlichen Zwillingsbrüdern vorgelesen.

Nach einem anstrengenden, erlebnisreichen Tag konnten die Kinder endlich schlafen gehen, einige wollten und konnten noch nicht einschlafen. Schlussendlich wachten alle recht froh, munter und vor allem stolz am nächsten Morgen auf. Ein reichlich gedeckter Frühstückstisch gab den Kindern wieder Kraft und Energie. Ein gemütliches Beisammensein in der der Früh, gaben Anschlag für den Tag.

Nicht nur, dass die Kinder eine Nacht in der Schule übernachtet haben, ohne Eltern und gewohntem Umfeld – nein, auch, dass sie am Vortag so viel erlebt haben, macht diesen Tag und diese Nacht zu etwas sehr besonderen.

Herzlichen Dank an Fr. Bauer die an diesem Tag unterstützt hat sowie an alle Elternteile die die Versorgung sichergestellt haben. Großen und Herzlichen Dank!


Vielleicht können wir so eine Nacht wieder einmal erleben.

Musikworkshop

Gerade die Vorweihnachtszeit soll eine Zeit der Ruhe und Besinnlichkeit sein, in der die Menschen sich wieder mehr auf sich selbst besinnen, achtsam sind und sich wie die Erde ein wenig zurückziehen. Die Musik und der Klang sprechen vor allem diese Innenwelt und das Gefühl an. Deshalb freuten wir uns sehr, dass wir den Kinder einen kleinen Musikworkshop bieten konnten. 
Diverse Klänge und Instrument durften die Kinder erleben und benutzen. Vom großen Monocord über Harfen, Leiern, diverse Klangbausteine und Xylophone ging die Bandbreite der Instrumente, die zum Abschluss in einem kleinen Experiment mit allen Kindern der Schule zusammengeführt wurden. Aber die Kinder durften die Klänge nicht nur über’s Gehör erfahren. Die Töne wurden auch im Wasser und auf einer Oberfläche sichtbar und spürbar gemacht, was die Kinder besonders faszinierte. Manche Töne sehen z.B Aus wie das Muster von Streifen eines Zebras oder eines Schildkrötenpanzers. Ob vielleicht jedem Lebewesen ein eigener Klang inne wohnt, der diese Muster bildet? 

Der Nikolaus kam auch in die Schule auf Besuch

Der heutige Tag ließ die Kinderherzen höher schlagen. Schon beim Morgenkreis erzählten die Kinder aufgeregt von ihren Nikolaussackerln, welche sie heute Morgen entdeckt hatten. Alle hörten gespannt zu und waren neugierig ob der Nikolaus auch in der Schule vorbeikommen würde. Da staunten die Kinder nicht schlecht, als während des Unterrichts der Nikolaus vor dem Fenster vorbeiging. Ihre Augen wurden immer größer und größer und sie liefen zum Fenster, um den Nikolaus zu beobachten, bis er wieder verschwand. Die restliche Unterrichtsstunde waren die Kinder kribbelig und wollten wissen, ob der Nikolaus vielleicht kleine Geschenke gebracht hatte. In der Pause gingen wir in die Garderobe und die Kinder entdecken sogleich einen großen Sack. Schnell wurden die anderen Klassen informiert und gemeinsam leerten wir den Nikolaussack und die Geschenke wurden an alle Kinder verteilt. Die Kinder freuten sich riesig und auch in den nachfolgenden Stunden war der heutige Nikolausbesuch noch Gesprächsthema. Denn wenn der Nikolaus auf Besuch kommt, ist dies ein Erlebnis und bereitet immer Freude für Groß und Klein.

Zubau für die Waldorfschule

Die Bauarbeiten zur Errichtung des neuen Gruppenraums  für die Waldorfschule haben begonnen und werden von den Kindern in der Pause interessiert verfolgt. Die Fläche ist freigelegt und die Fundamente sind gelegt! Wenn alles gut geht, können sich die Schülerinnen und Schüler noch vor Weihnachten über mehr Platz am Vormittag und Nachmittag freuen.

Informatik in der Waldorfschule Villach – 5. und 6 Klasse

In der ersten Informatik Epoche, lernten die Kinder von Hardware und Software und deren Bestandteile und deren Wichtigkeit. Wir sahen in das Innere eines PC’s und begutachteten viele wichtige Bauteile wie Motherboard, CPU, Netzteil, Grafikkarte, Netzwerkkarte, Arbeitsspeicher und Festplatte. Viele Kinder staunten sehr, als sie das Innere des Computers sahen. Wie funktioniert ein Computer? Wie rechnet er? Wie spielen die einzelnen Bauteile zusammen? Diese und mehr Fragen wurden beantwortet…

Im weiteren Teil lernten die Kinder das 10-Fingersystem. Um die Bewegungsabläufe der Finger zu verinnerlichen bastelten sie aus Karton einen Sichtschutz und konnten das „Blind-Schreiben“ üben. Die Kinder bearbeiteten mit Freude ihr eigenes Epochenheft als Datei am Computer und gestalteten es künstlerisch mit den zahlreichen Formatierungsoptionen und Gliederungsoptionen.
Im weltweit größten Netz, dem WorldWideWeb konnten sie Grafiken zu Hardware, Software und anderen Inhalten gefunden und in das Epochenheft eingefügt werden. Jeder gestaltete somit sein eigenes digitales Epochenheft.