Tragt in die Welt ein Licht……

In einer Zeit, in der zunehmend Unsicherheiten und Fremdgefühl herrschen, wird es zunehmend wichtiger, dem Menschen Inseln zu schaffen, die ihm Licht und Wärme vermitteln.

Diese Inseln sind besonders in unserer Waldorfgemeinschaft zu finden und wollen belebt und aufgebaut werden.

Oft ist es wie ein Schwimmen gegen den Strom, aber es lohnt sich ganz sicher, den Kindern „ihre Welt“ zu erhalten.

Dies erfordert viel Einfühlungsvermögen und Geduld von allen Beteiligten, täglich sind wir auf die kleinsten „Lichtblicke“ angewiesen, die wir in der Waldorfgemeinschaft  immer wieder finden können.

In unserer Arbeit als Kindergarten- und Schulpädagoginnen haben wir jedes Jahr das Martinsfest mit den Eltern gefeiert und uns immer wieder in Freude dem Ereignis des Sankt Martin zugewandt.

Der Legende nach teilt Martin der Soldat seinen Mantel mit dem Bettler. Der Mantel ist das Bild für die Wärme und fürsorgliche Umhüllung des Menschen, somit ist Martin ein schöner Ausdruck für Mitgefühl dem anderen Menschen gegenüber.

Die Laternen, von Kinderhand getragen sind wichtige Lichtblicke, die immer wieder auch Hoffnung und Kraft geben, sodass es weitergehen kann.

Wenn das äußere Licht nachlässt und die Dunkelheit überwiegt sind wir aufgerufen, das innere Licht und die innere Wärme zu erzeugen und mutig in diese Welt hinauszutragen.

Tragt in die Welt ein Licht!

Euer Waldorfpädagogenteam Villach

Kürbis schnitzen

Mit lustigen Kürbisschnitzereien in der Nachmittagsbetreuung verabschieden sich die Schulkinder fröhlich in die Herbstferien. Die Freude ist groß, wenn das selbstgemachte Kürbisgesicht so schön und ein bisschen gruselig im Dunkeln leuchtet.

Regenwurmprojekt


Im Rahmen der Tierkundeepoche untersuchten die 4.-Klässler ein ganz heimisches Tier, den Regenwurm. Um die Regenwürmer auch beobachten zu können musste erst einmal ein Regenwurmbeobachtungskasten gebaut werden. Wie die fleißigen Handwerker wurde deshalb geschraubt und gebaut. Dann konnte der Kasten schichtweise mit Erde, Sand und Humus befüllt werden. Jetzt durften auch die ersten Regenwürmer einziehen. Gott sei Dank fanden die Kinder im Beet genügend Anschauungsobjekte. Nun wird jeden Tag gefüttert, gegossen und vor allem beobachtet. Jeden Tag gab es etwas Neues, Interessantes ins Regenwurmtagebuch einzutragen.

Waldtag Anfang Oktober

Die  SchülerInnen konnten an diesem Tag wieder beweisen wie mutig sie sind. Wir gingen in den nahegelegenen Wald, um dort auch Mutproben zu meistern. Es gab drei Stationen welche die Kinder besuchen konnten. Die Aufgabe bei der ersten Station war es, einem breiten Seil entlang zu balancieren. Für manch ganz mutige war es vorwärts zu einfach und sie probierten es rückwärts. Bei der zweiten Station gab es einen Tast- und Schmeckteil, wo die Kinder blind Dinge ertasteten und erschmeckten. Bei der dritten Station konnten die Kinder sich eine Augenbinde anlegen und blind einem Seil-Parcours mit ihren Händen und mit ein wenig Unterstützung eines anderen folgen.  

Nach den gemeisterten Mutproben durften die Kinder frei im Wald spielen. Tipis und Lager wurden gebaut und mit den Naturmaterialien im Wald gespielt. 

Einige Kinder fanden sogar Parasole und Eierschwammerl. Ein sehr schöner Waldtag! 

  • dav

Regenwetter

Es regnet, es regnet, es regnet seinen Lauf und wenns genug geregnet hat, dann hörts auch wieder auf.

Gemäß dem Motto: “Es gibt kein schlechtes Wetter…” genießen die Kinder der Gänseblümchen-Kleinkindgruppe das nasse Herbstwetter im Garten.

Lavendelkörbchen

Gleich zweifachen Nutzen hat das neue Handarbeitsprojekt der Viertklässler.

Die Lavendelsträucher vor der Schule mussten dringend zugeschnitten werden. Um die stark gewachsenen Stängel und Blüten gleich zu nutzen, wurden aus dem Schnittgut wunderschöne große und kleine Lavendelkörbchen und -untersetzer gefertigt. So hatten sich die Menschen früher sicher auch ihre Behältnisse hergestellt.

Als besonders angenehm empfanden die Kinder den Geruch der ätherischen Öle des Lavendels, die beim Binden der Körbe freigesetzt wurden.

Die Erstklässler sammelten derweilen die Blüten des Lavendels zum Trocknen und zur Fertigung von duftenden Lavendelkissen.

Vielleicht wird auch noch etwas Lavendelsirup gebraut, der allen gar so lecker geschmeckt hat.

1. Schultag für die 1. Klasse

Mutig, voll Freude und Vertrauen wagten unsere neuen Erstklässler heute die Schritte durch das Blumentor! 

Nur ein paar kleine Schritte und dennoch ein großer Schritt in ein neuen Abschnitt und eine neue Gemeinschaft, die sie herzlich willkommen geheißen hat.

Ein erstes Schuljahr voll neuer Möglichkeiten und Erfahrungen. Mut und Zuversicht sollte das Einschulungsmärchen unseren Erstklässlern vermitteln und beides haben sie. Mit leuchtenden Gesichtern die mit ihren Sonnenblumen um die Wette strahlten, kamen sie aus ihrer ersten Unterrichtsstunde. Ein stärkendes Willkommensbuffet, das von der Elternschaft so liebevoll bereitet wurde, wartete schon.

Herzlich willkommen 1. Klasse!

Bald “Alle(s) unter einem Dach”

Viele fleißige Hände wurden beim Umzugstransport von Landskron in den Mühlenweg gerade vom Gewitter verschont. So konnte mit vereinten Kräften gemeinsam gesiedelt werden. Die Waldorffamilie rückt nun enger zusammen und bis Mitte September wird es ein schönes heimeliges Gebäude für unsere Kleinkindgruppen, Kindergarten- und Schulkinder unter einem Dach geben. Wir freuen uns sehr und danken für die Hilfe jedes Einzelnen! Vor allem ist der Dank dem Einsatz der engagierten Elternschaft zu widmen!