3./4. Klasse der Waldorfschule Villach beim Orientierungslauf, 2.7.2020

Orientierung auf der Karte war eine der Fähigkeiten, die die Kinder im Heimatkundeunterricht erwerben konnten. Um diese praktisch und spielerisch einzuüben, wurde ein einfacher Orientietungslauf veranstaltet. Voller Energie suchten die Kinder die einzelnen Stationen. Sie fanden sie alle. Verschwitzt, begeistert und um die Erfahrung reicher, eine neue Sportart kennengelernt zu haben, wurde der Schultag beendet.

Spuren des Mittelalters

Auf den Spuren des Mittelalters begab sich die 3. und 4. Klasse der Waldorfschule Villach, als sie die Burg Landskron eroberten.
Mit Karte und Kompass machten sie sich erst einmal auf den Weg. Als der Wald sich lichtete und den Blick auf die Hänge der Gerlitzen erlaubte, hörten sie die Sage vom weißen Rehbock. Auch die Sage vom Schatz auf Landskorn erstaunte die Kinder. So wurde erkundet welche Reste der ehemaligen Burganlage heute noch zu sehen waren, wozu sie wohl dienten und vor allem, wo der Schatz gelegen haben könnte?
Auf der Burg schließlich nahmen sie die Greifvögel und die Greifvogelvorführunge in ihren Bann. Und jeder konnte einen kleinen Schatz in Form einer besonderen Feder mit nach Hause nehmen.

Wanderung auf den Oswaldiberg

Noch im Frühnebel stand das Kirchlein am Gipfel des Oswaldiberges, als die SchülerInnen, Lehrer und zahlreiche Eltern der Waldorfschule Villach zu einem gemeinsamen Abschlusswandertag aufbrachen. Auf schattigen Schleichwegen, die zu leckeren Schwarzbeersnackpausen einluden, führte der Weg zum Gipfel. Für alle tapferen Wanderer wartete eine liebevoll hergerichtete, feine Jause. Vielen lieben Dank für die großzügigen Spender und alle, die zum Gelingen dieses netten Beisammensein beitrugen.

Hausbauepoche

Die 3. Klasse ist bald fertig mit ihrem Bau einer kleinen Sitzbank für den Garten.

Der Aufwand eines solchen Bauprojekts ist zwar nicht so groß wie der eines Hauses, jedoch wird bewusst wie viel Arbeit und Zeit notwendig ist eines zu bauen.
12 fleißige Hände arbeiteten an dieser gemauerten Bank. Es wurde gerechnet, gemessen, die Grube ausgehoben, Beton und Mörtel angemischt, gemauert und Holz zugeschnitten. Die Sitzfläche aus Holz müssen die Schüler noch montieren, dann wird sie für alle nutzbar. Die Schüler der 3. Klasse können stolz auf ihre selbstgebaute neue Sitzgelegenheit im Garten sein.

Waldorfschüler reisen in die Steinzeit

In ihrer Heimatkundeepoche wanderte die 3./4. Klasse zum Eggerloch. Die Kinder sammelten unterwegs Heilkräuter, Blüten und Beeren. Auf einem Schotterfeld unter der Höhle wurde dann mit Steinen gehämmert, geschabt, gesägt und Werkzeug gebastelt. Aus Brennesseln wurden Schnüre hergestellt. Ein abenteuerlicher Ausflug mit hautnahem Erleben gab viele Einblicke in das Leben in der Steinzeit.

Besonders toll war, dass manche im Kalkstein kleine Schätze entdeckten, wie Fossilien und Quarzeinschlüsse, die mit großem Eifer herausgehämmert wurden.

Spiel ist ein Keim

Er weckt und stärkt sozialen Sinn

Aufmerksamkeit und Achtsamkeit

Gleichgewichts- und Mitempfinden

Echtes Spiel kennt keine Verlierer und Gewinner

Kein besser oder schlechter

Kinder brauchen uns zum Trösten, zum Maschen binden..

Als Vorbild zum Nachahmen

Und als Garant für Geborgenheit und Ruhe

Aber nicht zum Spielen

(Rudolf Steiner)

Wir Pädagoginnen im Waldorfkindergarten Villach sehen uns stets in  einer Weiterentwicklung, um als Vorbild  für die uns anvertrauten Kinder wirken zu können.

Wir gestalten den pädagogischen Alltag auf Basis der Waldorfpädagogik und bieten dem Kind eine Umgebung, in der es sinnvolle Tätigkeiten erleben und reale Erfahrungen machen kann.

Wichtige Elemente dabei sind Rhythmus, Nachahmung, künstlerisches Tun und Naturerleben.

Die Entwicklung der Individualität ergibt sich in unserem Waldorfkindergarten im sozialen Miteinander.

Respekt und Achtung  füreinander stehen daher stets im Vordergrund.

in Freude neues entdecken,

wünschen sich die Kinder und Pädagoginnen aus den Kindergarten und Kleinkindgruppen.

Steht im Glauben an das Gute, seid mutig und stark…

Wir können nicht zaubern und uns Mut und Stärke herbeireden in dieser herausfordenden Zeit. Manche Aussagen zur Lage kommen uns ein wenig formelhaft vor.

Uns im Pädagogenteam hilft es, dass unsere Elterngemeinschaft einen Schulterschluss zeigt, und die Hoffnung auf einen baldigen Betreuungsalltag im Kindergarten und den Kleinkindgruppen wächst.


Daraus schöpfen wir Mut und die Kraft nach vorne zu schauen. Wir erinnern uns inniglich an das quirlige, lebensfrohe Kinderlachen in unserer Waldorffamilie, sei es im Kindergarten oder bei den Kleinsten in der Kleinkindgruppe.

Wir wünschen uns, dass es bald wieder zu unserem Alltag gehören möge.
Habt Vertrauen in die guten Mächte des Daseins.

Dies wünschen Euch und den Kindern,


Eure Waldorfpädagoginnen aus dem Kindergarten und Kleinkindgruppen

Schelmenstück Till Eulenspiegel zum Tag der offenen Tür geplant für 14.3.2020

„Ich heiß Till Eulenspiegel und trag die Narrenkappe, ich spiele euch mein Schelmenstück und störe euch den Frieden. Der Eule Weisheit hab ich und zeige euch den Spiegel, vielleicht erkennt ihr euch darin ja wieder“

So wollten die Schülerinnen der 3./4. Klasse an unserem Tag der offenen Tür die Gäste unterhalten, der leider wegen den besonderen Umständen ausfallen musste.

Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben!

Die Proben, die Anfertigung der Kulissen und die Näharbeiten in den Handarbeitsstunden sollen sich doch gelohnt haben!

Zum Corona Virus, Rundbrief zur Anthroposophie

Liebe Freunde,

eine ganze Reihe von Ihnen haben mich gebeten, zur jetzigen Corona Virus Epidemie Stellung zu nehmen. 
Zunächst das Medizinische. Es ist selbstverständlich, dass wir die Empfehlungen des Robert Koch Instituts (RKI) bzw. die Empfehlungen der örtlichen Gesundheitsämter beachten. Diese Institutionen bemühen sich, die Ausbreitung der Epidemie zu verlangsamen, damit die Infrastruktur der ärztlichen Versorgung ambulant und stationär durch eine plötzliche Überzahl von Patienten nicht überlastet wird. Deswegen ist der Verzicht auf Großveranstaltungen sinnvoll. Für den einzelnen Menschen verläuft die Infektion in der größten Zahl der Fälle milde. Wenn Sie sich gesund fühlen und z. B. von sich denken, eine Grippe überstehen zu können, dann werden Sie sicher auch eine Corona Infektion überstehen. 
Wer täglich z. B. mit der S Bahn oder mit dem Zug fahren muss, dem kann aus homöopathisch-anthroposophischer Sicht eine Vorbeugung empfohlen werden mit einem Mittel, das Phosphor in potenzierter Form enthält. Der Phosphor wirkt schützend auf Atmung und Lunge und gleichzeitig wirkt er gegen die Angst. Es kommen in Frage: Infludo (Weleda), Meteoreisen/Phosphor/Quarz (Wala), Gripp-Heel (Heel) oder Nisylen (DHU). Ich würde eine Dosierung von 2 X eine Gabe pro Tag empfehlen. Die beiden Leiter der Medizinischen Sektion am Goetheanum (M. Girke und G. Soldner) haben in der jetzigen Situation u. a. ebenfalls Phosphor empfohlen. Wenn Sie Anzeichen des Infektes bemerken, ist sofortige Bettruhe anzuraten. Sie sollten dann gerade nicht die nächste „allerdringendste Aufgabe“ noch „durchziehen“. Fieber sollten Sie zulassen, weil Fieber nachweislich die Vermehrung der Viren bremst. Alles weitere entscheidet dann Ihre Ärztin oder Ihr Arzt. 
Dann zu den spirituellen Hintergründen. R. Steiner hat an vielen Stellen seiner Vorträge zu den Ursachen von Infektionskrankheiten sich geäußert: aus der Sicht der Widersachermächte, karmisch, soziologisch, kollektive Ängste, Standeshass, diätetische Maßnahmen, innere Haltung des Erkrankten usw. Sie finden die entsprechenden Stellen in der Broschüre „Epidemien“ ISBN 978-3-7274-4901-7, erschienen im R. Steiner Verlag. 
Unser physischer Leib besteht aus Hoffnungskräften. Nicht nur Atome und Moleküle setzen unseren physischen Leib zusammen, sondern unser physischer Leib wird für den Tieferblickenden durch die Hoffnung zusammengehalten! (GA 130, 2. und 3. 12. 1911). Das heißt: die Hoffnung und das Vertrauen in die guten Mächte des Daseins sind jetzt das Wichtigste und machen Sie jeder Lebenslage gewachsen.
Herzlich Ihr Friedwart Husemann

Friedwart Husemann, Geb. 1945, aufgewachsen in Stuttgart, Medizinstudium in München, seit 1977 niedergelassener Hausarzt in Gräfelfing bei München, Facharzt für Innere Krankheiten, Homöopathie, Anthroposophische Medizin (GAÄD). Langjährige Mitarbeit in der Anthroposophischen Gesellschaft, Arbeitszentrum München und in der Gesellschaft Anthroposophischer Ärzte in Deutschland.