Plastizieren in der Ganztagesklasse

Was sich aus einem zur Kugel geformten Tonklumpen mit wenigen Handgriffen formen lässt? Für die einen ist gleich klar: Ein Kopf oder vielleicht ein gemustertes Osterei? Wenn man an einer Seite drückt, ergeben sich gleich neue Formen und neue Ideen: Ein Fisch oder ein Hase, ein Hund oder ein Schwein? Auf jeden Fall werden die Ergebnisse bald als Gemeinschaftskunstwerk als Deko vor unserer Schule stehen

Pizzaofen

Praktisches Tun unterstützte in der Rechenepoche der 4./5. Klasse die abstrakte Kopfarbeit des Bruchrechnens. So war es den Kindern möglich, zu begreifen, wie sich 1/6 von 1/3 unterscheidet, wie viel 1/4 von 1/2 sein könnte usw.
Die Kinder sägten sich dazu mit der Laubsäge Pizzableche mit Pizzen aus, die in verschiede Größe aufgeteilt waren.
Auch das Vierteln und Achteln von Äpfeln oder das Dritteln und sechstlen von Bananen ergab eine leckere Rechenepoche, in der mit zahlreichen Sinnen gelernt wurde.

Waldorfeltern vernetzen sich europaweit

Die Plattform ENSWaP (European Network of Steiner Waldorf Parents) bietet monatliche Online-Treffen für interessierte Eltern zum Ideen- und Erfahrungsaustausch zu Steiners Waldorfpädagogik. Aktuelle Themen wie Online-Bildung werden von WaldorfpädagogInnen präsentiert und mit den Eltern diskutiert. Bei Interesse einfach reinklicken, sich informieren und beim nächsten Meeting dabei sein!

https://enswap.org/

Faschingszeit in der Schule

Wenigstens eine kleine Faschingsfeier sollte unseren SchülerInnen nicht vorenthalten bleiben. Gab es doch so lange nicht viel zum gemeinsam Feiern und Lachen. In einer gewagten Reise legte das Faschingsboot ab. Und es gab dabei einiges zu erleben: Eine Schimpfkanonade der Mannschaft, eine Rettungsaktion mit Luftballons und schließlich hatten sich noch einige Passagiere in der Takelage verknotet. Mit einer Tanzeinlage fand die Ereignisreiche Seereise ihren Abschluss und Gott sei Dank durfte sich die Mannschaft bei der Ankunft im Hafen mit frischen, selbstgebackenen Faschingskrapfen und weiteren Leckereien stärken.

Vielen Dank an die großzügigen Spender.

Lei, Lei

Faschingszeit im Kindergarten

An der Schwelle vom Winter zum Frühling feiern wir Fasching. Die Ursprünge reichen bis in die heidnische Zeit zurück. Faschingsnarren sollten die bösen Dämonen verjagen, die der erwachenden Natur Schaden zufügen könnten. Der Vorabend vor dem Aschermittwoch (an dem die 40-tägige Fastenzeit beginnt), wurde als Fastnacht bezeichnet. Die Fastnacht wurde nach und nach ausgedehnt, wonach in einigen Gegenden die Faschingszeit bereits am 11. November des Vorjahres eröffnet wird.

Den Waldorfkindern macht das Verkleiden Spaß, denn an diesem Tag können sie in die Rolle eines anderen schlüpfen. Auch die Räumlichkeiten werden mit selbstgebastelten Girlanden, Papierschlangen, Tüchern oder Stoffresten geschmückt. Traditionshandwerk lassen wir am Faschingstag wieder aufleben. Wir hämmern, sägen, backen oder fischen mit den Kindern. Faschingslieder und Reigen sowie die Faschingskrapfen runden diesen Tag ab.

Im Herzen sind wir ALLE eins

Und von allen Sternen nieder
Strömt ein wunderbarer Segen,
Dass die müden Kräfte wieder
Sich mit neuer Frische regen.

Und aus seinen Finsternissen
Tritt der Herr so weit er kann,
Und die Fäden,die zerissen,
Knüpft er alle wieder an.

Friedrich Hebbel

                       Im Herzen sind wir ALLE eins.

Der Waldorfverein Villach wünscht Euch eine besinnliche Weihnachtszeit.

Tragt in die Welt ein Licht……

In einer Zeit, in der zunehmend Unsicherheiten und Fremdgefühl herrschen, wird es zunehmend wichtiger, dem Menschen Inseln zu schaffen, die ihm Licht und Wärme vermitteln.

Diese Inseln sind besonders in unserer Waldorfgemeinschaft zu finden und wollen belebt und aufgebaut werden.

Oft ist es wie ein Schwimmen gegen den Strom, aber es lohnt sich ganz sicher, den Kindern „ihre Welt“ zu erhalten.

Dies erfordert viel Einfühlungsvermögen und Geduld von allen Beteiligten, täglich sind wir auf die kleinsten „Lichtblicke“ angewiesen, die wir in der Waldorfgemeinschaft  immer wieder finden können.

In unserer Arbeit als Kindergarten- und Schulpädagoginnen haben wir jedes Jahr das Martinsfest mit den Eltern gefeiert und uns immer wieder in Freude dem Ereignis des Sankt Martin zugewandt.

Der Legende nach teilt Martin der Soldat seinen Mantel mit dem Bettler. Der Mantel ist das Bild für die Wärme und fürsorgliche Umhüllung des Menschen, somit ist Martin ein schöner Ausdruck für Mitgefühl dem anderen Menschen gegenüber.

Die Laternen, von Kinderhand getragen sind wichtige Lichtblicke, die immer wieder auch Hoffnung und Kraft geben, sodass es weitergehen kann.

Wenn das äußere Licht nachlässt und die Dunkelheit überwiegt sind wir aufgerufen, das innere Licht und die innere Wärme zu erzeugen und mutig in diese Welt hinauszutragen.

Tragt in die Welt ein Licht!

Euer Waldorfpädagogenteam Villach

Kürbis schnitzen

Mit lustigen Kürbisschnitzereien in der Nachmittagsbetreuung verabschieden sich die Schulkinder fröhlich in die Herbstferien. Die Freude ist groß, wenn das selbstgemachte Kürbisgesicht so schön und ein bisschen gruselig im Dunkeln leuchtet.