Partnerschule in Bled

Vor kurzem erst wurde der Kontakt mit einer Waldorfschule in Bled in  Slowenien hergestellt.  Um einen ersten Austausch zu ermöglichen fertigte die 4./5. Klasse der Waldorfschule Villach in ihrer Heimatkundeepoche einen kleinen Reiseführer für Villach und Kärnten an, der als Geschenk nach Bled gesandt wurde.
Gemeinsame Projekte und Besuche sind geplant.

Auf eine gute Partnerschaft!

Österreichpuzzle

Im Rahmen der Heimatkundeepoche fertigte die 4./5. Klasse ein Österreichpuzzle an. Fleißig wurde gezeichnet, gesägt und geschliffen, bis jeder die einzelnen Bundesländer ausgeschnitten hatte.Gar nicht so einfach war es die Umrisse der Länder auf das Holz zu zeichnen und das Aussägen des Bundeslandes Wien brachte auch noch eine besondere Herausforderung mit sich.  Doch schließlich hatten es alle geschafft und es sind farbige Puzzle entstanden. Wer wollte konnte auch noch mehr Details einzeichnen.

Kaulquappenprojekt

Schon im April beobachteten einige Kinder in nahegelegenen Teichen, dass aus den kleinen glibbrigen Froscheiern schon Kaulquappen ausgeschlüpft sind.

Daraus entstand die Idee, doch auch dieses Jahr wieder die Entwicklung der Kaulquappen zu kleinen Fröschlein zu beobachten. 3- 4 verschiedene Kröten und Froscharten konnten wir in unserem Aquarium beobachten.

Für die Kinder ist immer wieder faszinierend die Wunder der Natur live mitzuerleben. Sie staunten, wie den Kaulquappen fast über Nacht kleine Hinterbeinchen gewachsen sind oder, wie sich nach einem Wochenende die Kopfform verändert hat.

Die 4. und 5. Klässler*innen informierten sich auch eigenständig, wie die kleinen Tierchen versorgt werden müssen, damit es ihnen im Klassenzimmer auch gut geht.

Als Vorderbeine und Hinterbeine ausgebildet waren und sich der Schwanz zurückzubilden begann durften unsere kleinen Klassenzimmertierchen wieder ins Freie in ihren Teich zurück. Schließlich sind Amphibienarten bedrohte Tiere, die es zu schützen gilt.

Stadtführung in Klagenfurt

Im Rahmen der Heimatkunde- und Geographieunterrichts der 4./5. Und 1. Klasse ging es mit dem Zug nach Klagenfurt, mit dem Stadtplan suchten wir den Domplatz. Von dort aus startete die Stadtführung. Auf dem Weg zu Besonderen Punkten der Stadt begleiteten uns diverse Sagen. Natürlich die vom Lindwurm, oder von Wörtherseemanndl, die vom armen Bäckergesellen, die Klagenfurt den Namen gegeben haben soll oder die vom Türmer. Beeindruckend fanden die Kinder auch die modernen Malereien in der Fuchskapelle, die einluden, gleich selbst kreativ zu werden. Das Eis zum Schluss durfte natürlich auch nicht fehlen.

Abschlusswandertag

Unser diesjährigen Abschlusswandertag führte uns auf den Kanzianiberg. Zahlreiche Eltern begleiteten uns auf unserer kleinen Wanderung. Um den Weg spannender zu gestalten, war eine kleine Schnitzeljagd für die Kinder vorbereitet worden. Mit Rätseln und Ratschen gelangten alle ans Ziel, die Kapelle am Gipfel. Dort halfen alle mit, in den mitgebrachten Feuerschalen ein Würstel- und Stockbrotfeuer vorzubereiten. Gemütlich war es dann, als alle beim Grillen und Austausch zusammensaßen. Ein gelungener Gemeinschaftsausflug, der alle wieder ein Stück näher brachte.

Ausflug nach Friesach zum Burgenbauplatz, 2./3. Klasse

Friesach ist die älteste Stadt Kärntens. Schon im Jahre 1215 wurde Friesach zur Stadt erhoben, weil sie ein wichtiger Handelsplatz auf der Route Wien – Venedig war. Auch Silber- und Eisenfunde begünstigten den Handelsverkehr.
Die Schüler der 2./3. Klasse konnten einen Ausflug nach Friesach machen, um sich dort vor allem dem Burgenbau anzuschauen und ihn zu erleben. Schon ein paar Gehminuten vom Bahnhof Friesach, kann man in das mittelalterliche Flair der Stadt eintauchen. Da der Weg zum Burgenbauplatz direkt beim Stadtgraben und der 1,5 Meter dicken Zinnenringmauer vorbei geht und der Blick auf die Kirchenruine Virgilienberg fällt.

Das Bauen einer Burg erfordert viel handwerkliches Geschick, viel Muskelkraft der Menschen und Tiere, als auch Wissen und vor allem Zeit. 2008 hatten einige Menschen dort angefangen, Werkstätten zu errichten wie beispielsweise eine Schmiede, eine Tischlerei und einen Steinmetz. Sie legten Wege an und suchten den optimalen Platz für eine Burg.
Der Kalkbrennofen für das Brennen des Kalksteins und in weiterer folge zur Mischung des Mörtels sowie ein Brotbackofen stehen bereit. Die Handwerker und Gesellen arbeiten mit Mitteln wie früher. Weder Elektrizität noch moderne Maschinen kommen zum Einsatz.
Die Kinder konnten die Arbeitsweise der Handwerker, die Wichtigkeit der Arbeitsschritte und den Zeitaufwand miterleben. Die Burgdame die uns durch das Areal führte erzählte herzhaft wie die Menschen so lebten und arbeiteten. Dies war für die Kinder das praktische Erleben, was sie in der Handwerkerepoche über verschiedene Handwerksberufe gelernt haben. Am Ende durften die Kinder selber noch ein Specksteinamulett schleifen und als Andenken mitnehmen. Es war ein Tag, der hoffentlich lange in Erinnerung bleibt.
Ein Schüler: „Und wann wird die Burg fertig sein?“ Burgdame: „Es wird wahrscheinlich noch um die 30 Jahre lang gebaut.“

Ein recht Herzliches Danke an Fam. Wurmitzer für die Mitorganisation und die Einladung für das köstliche Mittagessen für alle.

Mit Burgfräulein Constanze das mittelalterliche Villach entdecken

Im Rahmen der Heimatkundeepoche wurden die Kinder der 4./5. und 1. Klasse von einem Burgfräulein durch die Stadt geführt. Und das mittelalterliche Villach mit seiner Brückenmaut, dem Eisentransport auf der Drau, der Stadtmauer und Stadtburg und dem mittelalterlichen Treiben wurde ein wenig lebendig. 

Genau beobachten mussten die Kinder auch, damit sie die kleinen Details an Bauwerken, die sie passierten, nicht übersahen. Jeder hatte nämlich ein Bild mit einem solchen Detail bekommen, das er im Laufe des Vormittags entdecken sollte.

Die Kinder konnten auf dem mitgebrachten Stadtplan gut nachverfolgen, an welchen Stationen etwas erzählt wurde. Schließlich sahen sie sich die Stadt auch noch von oben an, als einige mutige noch den Stadtturm bestiegen.

Wenn sie das nächste Mal durch Villach spazieren, werden sie sich bestimmt an viel Interessantes erinnern.

Ackerbauepoche in der 2./3. Klasse

In der Ackerbauepoche konnten sich die Kinder intensiv mit dem Lauf der Natur auseinandersetzen, einerseits theoretisch und andererseits praktisch. Was braucht es alles, um ein Feld zu bewirtschaften? Damals und heute? Was passiert wenn man einen Acker bewirtschaftet? Wo kommt das Saatgut her? Wie kann man unsere Erde, unser Grundwasser und unsere Luft schützen, damit wir in Harmonie mit der Natur leben können und reichlich gute Erde vorhanden ist? Mit diesen und weitere Fragen zur Natur und zur Arbeit beschäftigten wir uns intensiv in der Ackerbauepoche und schritten dann zur Tat.
Die Kinder gestalteten künstlerisch  in der Klasse Töpfe, in denen dann Gemüse vorgezogen wurden, welches dann später ins Beet gepflanzt wurde.
Auch der Garten vor der Schule wurde umgegraben, mit Humus bereichert, gepflügt und geeggt. Mit einfachen Werkzeugen geschah dies, wie man es vermutlich vor einigen tausend Jahren schon geschafft hatte. Auch die Furchen für die Saat wurden mit einfachen Werkzeugen gezogen, welche damals erfunden und geschmiedet worden sind. Wir säten Radieschen, Karotten, Kohlrabi, Gurken, Bohnen, Dinkel und Weizen. Bärlauch und Sonnenblumen sowie Kartoffeln und Knoblauch folgen.
Auch die moderne Landwirtschaft von heute und deren Wirkungsweise nahm Einzug in unsere Epoche und veranschaulichte den Kindern den Vergleich der Arbeitsweisen von damals und heute.

Die Kinder konnten sogar am Acker eines Elternteils beim Kartoffelpflanzen helfen. Wir machten einen Ausflug zum Arbeiten nach Stossau zu Fam. Moschik.
Die Kinder konnten mit der Hacke Furchen ziehen, die Kartoffeln hineinlegen und wieder anhäufeln. Sie lernten auch, worauf es beim Kartoffel pflanzen ankommt. (Abstand, Tiefe, Anhäufeln, Kartoffelkäfer klauben)
Hierbei konnten die Kinder gut eintauchen – wie viel Arbeit dahinter steckt, um Kartoffelreihen im Acker zu setzen und anzuhäufeln. Ein recht herzliches Dankeschön an Fam. Moschik sowie an Stefan und Kerstin, dass die Kinder so einen guten Einblick erlangt haben und dass dies heuer wieder möglich war.

Waldorfschule Villach – Flurreinigungsaktion


Auch dieses Jahr beteiligten sich die Schüler*innen der Waldorfschule Villach wieder an der Flurreinigungsaktion der Stadt Villach. Fleißig sammelten sie auf dem Weg zu ” ihrem” Wald und im Wald alles, was eigentlich nicht auf die Straße oder in die Natur, sondern in den Mülleimer gehört. Um welche ungewöhnliche Funde sie dabei machten, von Schlittenkufen über kaputte Taschenrechner, Flaschen, Verpackungsmaterial, bis zu verlorenen Kleidungsgegenständen…..Besonders sorgsam achteten anschließend alle darauf, dass sie bloß keine Verpackungsreste ihrer Jause im Wald vergaßen. Überhaupt stellten sie fest braucht man eigentlich keine Verpackung, wenn man Jauseboxen verwendet. So könnte man eine Umweltverschmutzung vermeiden.

Geschichtsepoche 4./5. Klasse

Die Totenmaske von Tutanchamun war ein erstaunlicher Fund, den der Ägyptenforscher Howard Carter 1922 machte. Und dass für die Anfertigung einer solchen Maske, die die Gesichtszüge so lebendig darstellte, ein Abdruck nötig gewesen war und wie das hatte vor sich gehen könnte, erfuhr die 4./5. Klasse der Waldorfschule Villach in ihrer Geschichtsepoche. Die Kinder fertigten Gipsabdrücke von ihrem Gesicht an und gestalteten sie mit ebensoviel Reichtum an Fantasie, wie sie die Ägypter mit Reichtum an Gold und Edelsteinen versahen.