„Nach Corona kommen die Ferien“ Kurz vor Schulschluss bekamen wir im Mühlenweg netten Besuch von „Die Woche“. Eltern und Lehrer wurden interviewt und konnten über ihre Erfahrungen in der Zeit des Homeschoolings und danach berichten.

Waldorfkindergarten und Waldorfschule Villach bieten Kindern vom Kleinkind- bis zum Schulkindalter eine liebevolle Betreuung in natürlicher Umgebung.
„Nach Corona kommen die Ferien“ Kurz vor Schulschluss bekamen wir im Mühlenweg netten Besuch von „Die Woche“. Eltern und Lehrer wurden interviewt und konnten über ihre Erfahrungen in der Zeit des Homeschoolings und danach berichten.

In den letzten Schultagen nutzten die Kinder der 3./4. Klasse ihr handwerkliches Können. Mit Laubsägen und Schnitzmesser fertigten sie gekonnt Schachbretter und Schachfiguren bzw. ein Österreichpuzzle. Und nächstes Schuljahr wird Schachspielen geübt!




Orientierung auf der Karte war eine der Fähigkeiten, die die Kinder im Heimatkundeunterricht erwerben konnten. Um diese praktisch und spielerisch einzuüben, wurde ein einfacher Orientietungslauf veranstaltet. Voller Energie suchten die Kinder die einzelnen Stationen. Sie fanden sie alle. Verschwitzt, begeistert und um die Erfahrung reicher, eine neue Sportart kennengelernt zu haben, wurde der Schultag beendet.


Auf den Spuren des Mittelalters begab sich die 3. und 4. Klasse der Waldorfschule Villach, als sie die Burg Landskron eroberten.
Mit Karte und Kompass machten sie sich erst einmal auf den Weg. Als der Wald sich lichtete und den Blick auf die Hänge der Gerlitzen erlaubte, hörten sie die Sage vom weißen Rehbock. Auch die Sage vom Schatz auf Landskorn erstaunte die Kinder. So wurde erkundet welche Reste der ehemaligen Burganlage heute noch zu sehen waren, wozu sie wohl dienten und vor allem, wo der Schatz gelegen haben könnte?
Auf der Burg schließlich nahmen sie die Greifvögel und die Greifvogelvorführunge in ihren Bann. Und jeder konnte einen kleinen Schatz in Form einer besonderen Feder mit nach Hause nehmen.


Noch im Frühnebel stand das Kirchlein am Gipfel des Oswaldiberges, als die SchülerInnen, Lehrer und zahlreiche Eltern der Waldorfschule Villach zu einem gemeinsamen Abschlusswandertag aufbrachen. Auf schattigen Schleichwegen, die zu leckeren Schwarzbeersnackpausen einluden, führte der Weg zum Gipfel. Für alle tapferen Wanderer wartete eine liebevoll hergerichtete, feine Jause. Vielen lieben Dank für die großzügigen Spender und alle, die zum Gelingen dieses netten Beisammensein beitrugen.






Die 3. Klasse ist bald fertig mit ihrem Bau einer kleinen Sitzbank für den Garten.
Der Aufwand eines solchen Bauprojekts ist zwar nicht so groß wie der
eines Hauses, jedoch wird bewusst wie viel Arbeit und Zeit notwendig ist
eines zu bauen.
12 fleißige Hände arbeiteten an dieser gemauerten
Bank. Es wurde gerechnet, gemessen, die Grube ausgehoben, Beton und
Mörtel angemischt, gemauert und Holz zugeschnitten. Die Sitzfläche aus
Holz müssen die Schüler noch montieren, dann wird sie für alle nutzbar.
Die Schüler der 3. Klasse können stolz auf ihre selbstgebaute neue
Sitzgelegenheit im Garten sein.








In ihrer Heimatkundeepoche wanderte die 3./4. Klasse zum Eggerloch. Die Kinder sammelten unterwegs Heilkräuter, Blüten und Beeren. Auf einem Schotterfeld unter der Höhle wurde dann mit Steinen gehämmert, geschabt, gesägt und Werkzeug gebastelt. Aus Brennesseln wurden Schnüre hergestellt. Ein abenteuerlicher Ausflug mit hautnahem Erleben gab viele Einblicke in das Leben in der Steinzeit.
Besonders toll war, dass manche im Kalkstein kleine Schätze entdeckten, wie Fossilien und Quarzeinschlüsse, die mit großem Eifer herausgehämmert wurden.






Er weckt und stärkt sozialen Sinn
Aufmerksamkeit und Achtsamkeit
Gleichgewichts- und Mitempfinden
Echtes Spiel kennt keine Verlierer und Gewinner
Kein besser oder schlechter
Kinder brauchen uns zum Trösten, zum Maschen binden..
Als Vorbild zum Nachahmen
Und als Garant für Geborgenheit und Ruhe
Aber nicht zum Spielen
(Rudolf Steiner)
Wir Pädagoginnen im Waldorfkindergarten Villach sehen uns stets in einer Weiterentwicklung, um als Vorbild für die uns anvertrauten Kinder wirken zu können.
Wir gestalten den pädagogischen Alltag auf Basis der Waldorfpädagogik und bieten dem Kind eine Umgebung, in der es sinnvolle Tätigkeiten erleben und reale Erfahrungen machen kann.
Wichtige Elemente dabei sind Rhythmus, Nachahmung, künstlerisches Tun und Naturerleben.
Die Entwicklung der Individualität ergibt sich in unserem Waldorfkindergarten im sozialen Miteinander.
Respekt und Achtung füreinander stehen daher stets im Vordergrund.
in Freude neues entdecken,
wünschen sich die Kinder und Pädagoginnen aus den Kindergarten und Kleinkindgruppen.





Wir können nicht zaubern und uns Mut und Stärke herbeireden in dieser herausfordenden Zeit. Manche Aussagen zur Lage kommen uns ein wenig formelhaft vor.
Uns im Pädagogenteam hilft es, dass unsere Elterngemeinschaft einen Schulterschluss zeigt, und die Hoffnung auf einen baldigen Betreuungsalltag im Kindergarten und den Kleinkindgruppen wächst.
Daraus schöpfen wir Mut und die Kraft nach vorne zu schauen. Wir erinnern uns inniglich an das quirlige, lebensfrohe Kinderlachen in unserer Waldorffamilie, sei es im Kindergarten oder bei den Kleinsten in der Kleinkindgruppe.
Wir wünschen uns, dass es bald wieder zu unserem Alltag gehören möge.
Habt Vertrauen in die guten Mächte des Daseins.
Dies wünschen Euch und den Kindern,
Eure Waldorfpädagoginnen aus dem Kindergarten und Kleinkindgruppen










„Ich heiß Till Eulenspiegel und trag die Narrenkappe, ich spiele euch mein Schelmenstück und störe euch den Frieden. Der Eule Weisheit hab ich und zeige euch den Spiegel, vielleicht erkennt ihr euch darin ja wieder“
So wollten die Schülerinnen der 3./4. Klasse an unserem Tag der offenen Tür die Gäste unterhalten, der leider wegen den besonderen Umständen ausfallen musste.
Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben!
Die Proben, die Anfertigung der Kulissen und die Näharbeiten in den Handarbeitsstunden sollen sich doch gelohnt haben!





