Vom angeleiteten Lernen zum eigenen Urteil
Die Lernwege entwickeln sich mit den Kindern. In der Volksschule stehen tragfähige Grundlagen, Sicherheit und Freude am Lernen im Mittelpunkt. In der Mittelstufe wachsen Selbstständigkeit, kritisches Denken, fachliche Differenzierung und die Fähigkeit, eigene Urteile zu bilden.
Volksschule
Grundlagen schaffen, Freude am Lernen entwickeln
1. und 2. Schulstufe
Lesen, Schreiben und Rechnen werden über anschauliche Zugänge, Bewegung, Rhythmus, Geschichten und vielfältige Übungen aufgebaut. Wiederholung und Vertiefung gehören selbstverständlich dazu.
3. und 4. Schulstufe
Die Kinder erweitern ihre fachlichen Fähigkeiten und erschließen ihre Umwelt zunehmend bewusst. Sachthemen, Naturbeobachtung, Handwerk und praktische Projekte verbinden Wissen mit eigener Erfahrung.
Mittelstufe
Verstehen, hinterfragen, selbstständig arbeiten
5. und 6. Schulstufe
Geschichte, Geografie, Naturkunde und weitere Fachbereiche werden differenzierter. Genaues Beobachten, strukturiertes Üben, begründetes Denken und selbstständiges Arbeiten gewinnen an Bedeutung.
7. und 8. Schulstufe
Jugendliche setzen sich zunehmend kritisch mit naturwissenschaftlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Zusammenhängen auseinander. Sie lernen, Informationen zu bewerten, Perspektiven zu wechseln, Positionen zu begründen und eigene Lösungswege zu entwickeln.
Wir erwarten fachliche Auseinandersetzung, Konzentration und Ausdauer. Gleichzeitig wollen wir junge Menschen dazu befähigen, Wissen zu verstehen, anzuwenden, kritisch zu prüfen und kreativ weiterzudenken – statt Inhalte lediglich kurzfristig auswendig zu lernen.